Weihnachtspyramide

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    Weihnachtspyramide: Der Klassiker an jedem schönen Weihnachtstisch ist und bleibt die Weihnachtspyramide. Schon seit jeher wird sie in der Regel aus Holz durch Schnitzen und Drechseln hergestellt und macht jeden Raum zu einem wirklichen Weihnachtszauber. Angetrieben werden die Fächer der Weihnachtspyramide durch die Wärme der Kerzen die sie schmücken. Wir haben für dich eine schöne Auswahl an wunderbaren Weihnachtspyramiden zusammengestellt. Lass dich verzaubern!

    weihnachtspyramide

    Hast du dir schon eine Weihnachtspyramide zugelegt? Wenn nicht haben wir hier für dich schöne Modelle rausgesucht. Das erste Mal wurde eine Weihnachtspyramide übrigens im Mittelalter hergestellt. Die Serienfertigung begann dann im 20. Jahrhundert, vor allem im Erzgebirge. Auch heute noch ist das Erzgebirge führend für schöne Weihnachtspyramiden aus Holz.

    Das sanfte Drehen des Flügelrads, das warme Kerzenlicht und die großartige Holzkunst: Weihnachtspyramiden verströmen reine Weihnachtsstimmung. Oft werden die Pyramiden, die ursprünglich aus dem Erzgebirge kommen, von Generation zu Generation in einer Familie weitervererbt und machen einen großen Teil der Festtagstradition aus.  Es gibt kaum ein Produkt der Volkskunst aus dem Erzgebirge, dass so vielfältig ist.

    Arten von Weihnachtspyramiden

    Weihnachtspyramiden werden nicht nur nach Bauart sondern auch nach Verwendungszweck und Ausstellungsort unterschieden. So werden die kleinen, von Kerzen angetriebenen Pyramiden für den Heimgebrauch als Stubenpyramiden bezeichnet und die festinstallierten Ortspyramiden oder Attraktionen auf Weihnachtsmärkten als Großpyramiden. Während aber bei den Stubenpyramiden das Flügelrad durch die warme Luft, die von den Kerzen aufsteigt angetrieben wird, weichen bei den Großpyramiden die Kerzen elektrischen Attrappen und das Flügelrad wird vom Wind angetrieben. Grob wird zwischen sechs verschiedenen Arten von Pyramiden unterschieden:

    Die häufigste und bekannteste Form der Weihnachtspyramide ist die Stufen- oder Stockwerkpyramide. Sie sind im Vergleich zu anderen Bauweisen sehr massiv und stabil, da sie aus mehreren sich nach oben verengenden Ebenen bestehen. Die Stabpyramide hat ein Gestänge, das meist aus geraden und leicht zur Mitte hin geneigten Streben besteht, die von der Bodenplatte bis kurz unter das Flügelrad gehen und die obere Lage mit einfassen. Manche Stabpyramiden haben auch ein gebogene Streben, die einen bogenförmigen Rahmen oder ein kuppelförmiges Gestänge bilden. Bei Ortspyramiden gibt es auch noch sehr kunstvolle und massive Gestänge, die wie Weihnachtsbäume oder Häuser gestaltet sind. Ständerpyramiden haben kein von außen sichtbares Gestänge, stattdessen verläuft von der Bodenplatte aus ein Stab bis zu einem Lager unterhalb des Flügelrads. Bei dieser Bauart von Weihnachtspyramiden kommt die Stabilität von innen, was die Figuren und den Teller besser sichtbar und die Pyramide raumgreifender macht.

    Der untere Teil der Turmpyramide ist ähnlich gestaltet wie die Stabpyramide, doch anstatt bis zum Flügelrad hochzureichen, münden die Streben in einem kleinen Turm, der ähnlich wie die oberste Ebene einer Stockwerkpyramide gerade nach oben verläuft. Die Wände dieses Turms sind entweder geschlossen oder die Kanten spannen Bögen zwischen einander auf. Man kann die Turmpyramide vereinfach auch als Mischung zwischen Stockwerk- und Stabpyramide bezeichnen.

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    Die letzte Art ist die Göpelwerkspyramide, die der Turmpyramide sehr ähnlich ist, doch der obere Teil ist statt einem Turm einem Göpel nachempfunden. Die meisten Göpelwerkspyramiden sind an Fördertürme angelehnt und so stellen auch die Figuren oft etwas rund um das Thema Bergbau dar.

    Schon im Mittelalter wurden in den Wintermonaten den Weihnachtspyramiden ähnliche Modelle benutzt. Das Ziel war es, Licht in die dunkle Jahreszeit zu bringen und in der Dunkelheit vermutetes Unheil abzuwenden. Im Erzgebirge setzte sich ab dem 18. Jahrhundert die bis heute bekannte, hölzerne Version durch. Doch da man auch mit der Zeit gehen muss, bevorzugen immer mehr Pyramiden-Fans elektrische Weihnachtspyramiden. Diese sind sehr viel sicherer, da bei kleinen Kindern, Tieren und generell offenem Feuer immer eine besondere Vorsicht geboten ist. Dank moderner Technik, stehen diese elektrischen Pyramiden den natürlichen Weihnachtspyramide in nichts nach.

    Die Hersteller lassen ihrer Phantasie immer mehr freien Lauf und probieren gerne neue Konstruktionen und Designs aus. Ein Großteil der verkauften Weihnachtspyramiden sind immer noch aus naturfarbenem Holz gefertigt und zeigen traditionelle Szenen, wie die Geburtsszene des Jesuskindes oder auch die Heiligen Drei Könige, Verkündungsengel und Typisches aus der Region, wie ein Bergmannsaufzug oder eine Jagdszene, aber immer mehr traut man sich auch, zum Beispiel bunte Pyramiden zu fertigen, die wunderbar zu einer farbenfrohen Weihnachtsstube passen, oder neue Gestaltungsformen für die Bögen zu finden und diese so auch an eine moderne Einrichtung anzupassen. Für jeden Bedarf und Geschmack gibt es das passende Modell.

    Tipps für langlebige Weihnachtspyramiden

    Zunächst einmal ist wichtig, dass das Glaslager, das mit einer darin laufenden Nadel die untere Führung gewährleistet, keinen ungewöhnlichen Druck oder Schlag bekommt und immer sauber ist. Außerdem sollte es beim Transport, der Lagerung und beim Aufstecken des Flügelrads entlastet werden, indem man entweder ein Stück Pappe oder Schaumstoff zwischen den untersten Teller und den Boden steckt oder es (bei manchen Pyramiden geht das) ganz entfernt. Beim Aufstellen der Pyramide sollte man es reinigen und gegebenfalls mit einem Tropfen harzfreiem Öl schmieren.

    Dann muss man darauf achten, dass die Weihnachtspyramide immer aufrecht transportiert und gelagert wird, um zu verhindern, dass sich die Mittelachse verbiegt. Alle losen Teile, wie zum Beispiel die Kerzentüllen sollten separat verpackt werden. Damit sich das Holz nicht verbiegt, muss die Lagerung in frostsicheren und trockenen Räumen erfolgen.

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    Bei der Reinigung und Pflege ist darauf zu achten, dass nur trocken mit einem weichen Pinsel gereinigt wird, nachdem die Weihnachtspyramide so weit wie möglich zerlegt wurde. Das verhindert auch, dass man Kleinteile abbricht, nur weil man schlecht an bestimmt Stellen herankommt. Auf jeden Fall sollte man kein Wasser oder Reinigungsmittel benutzen. Wenn das Kerzenwachs nach einer Weile zu viel wird und stört, kann man es in der Regel ganz einfach abbrechen. Wachs bis auf den letzten Rest abzukratzen ist keine gute Idee, da meistens eine Beschädigung der Holzoberfläche bleibt. Die Blecheinsätze in den Kerzentüllen kann man von Zeit zu Zeit mal austauschen.

    Man sollte immer nur die vom Hersteller empfohlenen Kerzen benutzen, die meistens ganz normale Pyramidenkerzen sind. Zum Wechseln sollte man die Kerzentüllen, wenn möglich, aus der Halterung nehmen und nach dem Einsetzen müssen sie fest und gerade in den Tüllen sitzen. Für die normalen Kerzentüllen gibt es Tropfenfänger aus Blech oder Glas, so kann man die Weihnachtspyramide und auch die Tischdecke besser vor abtropfendem Wachs schützen. Zum Betrieb kann man nur sagen, dass die Pyramide auf einer waagerechten festen Unterlage stehen und das bewegliche Mittelteil frei und leicht laufen muss. Außerdem sollte in dem Raum keine Zugluft sein.

    Da die Pyramide ganz aus Holz gefertigt und somit auch brennbar ist, gilt, wie bei jedem offenen Feuer, dass man sie niemals unbeaufsichtigt lassen darf. Zusätzlich sollte man sie auf eine feuerfeste Unterlage stellen und andere brennbare Gegenstände aus der unmittelbaren Nähe entfernen.

    Darauf sollte man beim Kauf von Weihnachtspyramiden achten

    Erstens sollte der Hersteller auf der Pyramide oder der Verpackung erkennbar sein, damit man weiß, an wen man sich bei Problemen wenden kann. Dann ist wichtig, dass die verwendeten Kerzen einem im Handel üblichen Standard entsprechen, damit man sie einfach neu kaufen kann. Gewöhnlich werden 14 mm Pyramidenkerzen und 40 mm Standerdteelichter verwendet. Das Glaslager und am Besten auch das gesamte Innenleben der Weihnachtspyramide sollten leicht demontiert werde können, um eine gute Pflege und Reparatur zu ermöglichen. Zum Schluss sollte man noch darauf achten, dass die Pyramide eine stabile Verpackung hat, in der sie durchschnittlich elf Monate im Jahr gelagert werden kann.

    Wer eine echte Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge möchte, sollte immer auf ein  Gütesiegel achten und auch die deutlich erkennbare Handarbeit ist ein wichtiger Hinweis auf die Herkunft. Ein weiterer Punkt ist, dass das Original nie so preiswert sein kann, wie ein Plagiat. Um absolut sicher zu sein, sollte man in ein Fachgeschäft gehen, oder per Direktversand beim Hersteller bestellen.

    Wenn man sich doch entscheidet, eine Pyramide im Internet bei einem vermeintlich seriösen Händler zu kaufen, kann man sich am sichersten sein, wenn man den Händler unter einer eigenen Internetadresse erreichen kann, er die Pyramide direkt aus dem Erzgebirge versendet und er ein Logo mit „Original Erzgebirge“ hat.

    Darüber hinaus sollte man sich immer darüber im klaren sein, dass Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge keine Massenproduktion sind und eigentlich sogar Unikate.

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